Zukunftsvision von Verwaltungstätigkeiten in der Gemeinde Deitingen
Auf Ende der Legislaturperiode 2009 bis 2013 zeichnen sich personelle Veränderungen in der Gemeindeverwaltung ab. Der Gemeinderat hat deshalb im letzten Jahr eine Arbeitsgruppe mit der Ausarbeitung einer Vision für die zukünftige Organisation der Verwaltungstätigkeiten beauftragt. Um die Interessenlagen möglichst breit abzustützen, wurden sämtliche Parteien einbezogen. Unter der Leitung von GR Rolf Studer (SVP) und mit Unterstützung von Gemeindeverwalter Christoph Lütolf konnte ich die Interessen der FDP vertreten. Weitere Mitglieder waren Caroline Beiner (SP) und Bruno Eberhard (CVP).
Nach einer ersten Ist-Zustandsanalyse einigte sich die Arbeitsgruppe, die Problemlösung unter Zuhilfenahme von verschiedenen Szenarien anzugehen. Nach einem Zwischenbericht im September 2010 wurden dem Gemeinderat im Januar folgende Vorschläge unterbreitet:
Gemeindepräsident: Auf der Grundlage eines 30 % Pensum wird die Entschädigung angepasst. Die Kosten werden dadurch zwar höher, widerspiegeln aber die Wertschätzung für das wichtige politische Amt.
Gemeindeschreiber: Die allfällige Systemumwandlung der Gemeindeschreiberei von einem politischen Amt in eine Verwaltungstätigkeit ist vor allem eine Frage des politischen Willens.
Gemeinderat: Eine höhere Abgeltung der Ressortverantwortlichen soll den Arbeitsaufwand entschädigen und als Wertschätzung des politischen Engagements gelten.
Gemeindeverwalter: Das heutige Modell (Outsourcing mit Leistungsvertrag) hat sich bewährt und wird beibehalten.
Bauverwalter: Das Bausekretariat wird nicht mehr als 100% Stelle weitergeführt. Die administrativen Arbeiten gehen in die Gemeindeverwaltung. Das notwendige Fachwissen des Bauverwalters wird eingekauft oder als Teilpensum ausgeschrieben. Es ist auch zu überlegen, ob die Bau- mit der Planungskommission zusammengelegt werden könnte.
Die Vorschläge sind nun zur Stellungnahme an die Parteien und Kommissionen gegangen. Ihre Meinung wird Ende August 2011 erwartet.
Werner Meier





